Über uns

 

Wirtschaftlich denken und innerhalb der ökologischen Grenzen Nutzen für die Gesellschaft generieren – Dabei helfen Wir.

Unsere Mission

Wir führen Nach­haltigkeit an die Spitze der unter­nehmerischen Agenda und Beschleunigen die Umsetzung nachhaltiger Unternehmens­entwicklung in ökologisch und sozio­ökonomisch relevanten Bereichen.

Unsere Vision

Unsere Vision ist es, Nach­haltigkeit im unter­nehmerischen Denken als höchstes gesellschaft­liches Gut zu verankern und alle Ent­wicklungen diesbezüglich aus­zu­richten.

Unsere Werte

Ausdauer – nachhaltige Veränderungen im unter­nehmerischen Denken finden nicht von heute auf morgen statt.

Verantwortung – wir haben die Aufgabe unseren Lebensraum auch für nachfolgende Generationen zu erhalten.

Diversität – Offenheit und Auf­geschlossen­heit sind die Basis für neue Synergien.

Albert Aigner

Fachexperte

Albert Aigner betätigt sich seit 2012 intensiv in den Bereichen technischer Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Auf nationaler und internationaler Ebene hat er im Laufe seiner Karriere unter anderem Stationen bei Smatrics, Tesla Motors sowie Horvath & Partner durchlaufen.

Seit Anfang 2018 widmet er sich ausschließlich der Beratung zur Reduktion der Umweltbelastung bei gleichzeitiger Reduktion der Ausgaben und ist im Bereich der öffentlichen Verwaltung, bei Unternehmen des Mittelstandes und NGOs aktiv.

Auszug fachspezifischer Ausbildungen

  • Columbia University, New York – The Age of Sustainable Development
  • Sciences Po, Paris – Politics and Economics of International Energy
  • Quality Austria, Wien – Systemmanager Umwelt, Systemmanager Energie, Systemmanager Qualität, Lead Auditor

Otto Aigner

Vertriebsleitung

Otto Aigner verfügt über langjährige Erfahrungen in Vertrieb und Unternehmensorganisation. Insbesondere in internationalen EDV- und IT-Konzernen, als auch in der öffentlichen Verwaltung. Unter anderem bei IBM, Rank Xerox,  Bundesrechenzentrum und Bundesministerium für Justiz.

Kinder und Enkelkinder sind für mich Antrieb und Energiequelle mich nachhaltiger Entwicklung zu widmen. Mit Kraft und Energie werde ich meine Berufs- und Lebenserfahrung dafür einsetzen.

Ein offener Brief von uns an die Welt

Die Schöpfung hat alle Wesen mit Fähigkeiten ausgestattet, um das eigene Überleben zu sichern und sich an die Bedingungen anzupassen. Nur die Menschen aber haben die besondere Fähigkeit, die Bedingungen auf dem gesamten Erdball weitgehend zu beeinflussen. Mit unserem Intellekt haben wir das wohl wichtigste Werkzeug der Schöpfung in der Hand, welches vermutlich auch ausschlaggebend dafür ist, dass wir uns über alle Kulturkreise hinweg mehr oder weniger als Abbild des jeweiligen Schöpfers bezeichnen. Unser Intellekt ermöglicht es uns in die Zukunft zu planen. Nur der Mensch ist in der Lage die Folgen seines heutigen Handelns zu verstehen, langfristig abzuschätzen und entsprechende Aktionen zu setzen. Will man das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz schnellstmöglich erledigen, müsste man lediglich den Menschen vom Planeten entfernen. Andernfalls ist das Thema sehr umfassend, da Ökologie und der Klimakreislauf sehr komplexe und korrelierende Materien darstellen.

„Die wirtschaftlichen Kosten, verursacht durch steigen der Temperaturen, könnten gewaltige Ausmaße annehmen. Wenn wir nichts dagegen tun, wird der Klimawandel mit seinen negativen Folgen, wie Erderwärmung, größere und häufigere Naturkatastrophen, steigende Meeresspiegel und Verlust der Artenvielfalt in erschöpften Ökosystemen, wahrscheinlich zu einem der größten Wirtschaftsschocks des 21. Jahrhunderts werden.“ (IWF-Jahresbericht 2018)

Von all den Problemen der Vereinbarkeit von Wachstum mit planetarischen Grenzen ist wahrscheinlich keines dringlicher und keines komplizierter als die Herausforderung der Energie. Energieressourcen werden heute und in Zukunft gebraucht, und die Verwendung von Energie wird selbst bei einem erheblichen Effizienzgewinn wahrscheinlich insgesamt zunehmen. Grund hierfür ist, dass der Energieverbrauch pro Kopf linear mit dem Einkommen pro Kopf ansteigt und sich die Weltwirtschaft bis zum Jahr 2100 laut Prognosen der Weltbank um den Faktor drei oder vier ausdehnt. Und so haben wir ein Problem. Es wird mehr Energie benötigt. Die traditionellen Energieformen, die fossilen Brennstoffe von Kohle, Öl und Gas, können dies nicht für uns tun, da dies das Problem des Klimawandels massiv verschärfen würde.

Für jede 1.000 USD Produktion werden 190 Kilogramm oder 0,19 Tonnen Öläquivalent Energie benötigt. Jede Tonne Öläquivalent entspricht aufgrund der Mischung von verschiedenen Energieträgern im Durchschnitt 2,4 Tonnen CO2-Emissionen. Wir sehen also, wir können die Größe der Ökonomie mal den Energieverbrauch pro Ökonomie pro 1.000 US-Dollar mal der Menge an CO2 messen, die pro Energieeinheit freigesetzt wird. Und das Ergebnis ist eine sehr große Zahl: 30 Milliarden Tonnen Kohlendioxid werden freigesetzt. Von der einen Tonne, die in die Luft geschleudert wird, verbleiben etwa 46% in der Atmosphäre. Die übrigen 54% werden typischerweise in sogenannten natürlichen Senken, den Ozeanen, Pflanzen oder dem Boden gespeichert. Das bedeutet nun, dass, wenn wir 30 Milliarden Tonnen in die Luft blasen, knapp 14 Milliarden Tonnen in der Luft bleiben. Sind 14 Milliarden Tonnen viel für unsere große Atmosphäre? Pro 7,8 Milliarden Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre gelangte Menge, steigt die Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre um einen Teil pro Million (ppm – parts per million). Die Menge, die wir 2010 aus der Nutzung fossiler Brennstoffe in die Atmosphäre emittierten, erhöhte die Kohlendioxidkonzentration um etwa 1,8 ppm, oder fast zwei Moleküle pro Million. Ist das viel? Ja. Ist es erschreckend? Ja.

Die Konzentration von CO2 schwankt für normale Prozesse. Im Laufe der geologischen Zeit steigen diese CO2-Niveaus und fallen als Teil des langfristigen Kohlendioxid-Zyklus. Dieser Zyklus wird zu einem wesentlichen Teil durch systematische Veränderungen der Erdumlaufbahn angetrieben. Wenn wir diese Rekonstruktion der Kohlendioxidkonzentration der Atmosphäre über die letzten 400.000 Jahre hinweg betrachten, ist der erste Peak ein Kohlendioxidanstieg auf etwas über 280 ppm. Dann fiel es auf unter 200 ppm. Dann stieg es vor rund 300.000 Jahren wieder auf fast 250 ppm und fiel dann wieder. Dann hatte es einen weiteren Höhepunkt und so weiter. Der CO2-Anteil geht also auf und ab, getrieben von den natürlichen Veränderungen des Orbitalzyklus der Erde. Plötzlich passiert etwas Seltsames. Statt sich hinauf und hinunter zu bewegen, geht es plötzlich hoch, hoch, hoch. Wir schießen steil nach oben! Nur in den letzten 100 Jahren dieses 400.000-jährigen Diagramms. Das ist die Menschheit, die fossilen Brennstoff verbrennt. Im Jahr 2013 wurden 400 Teile pro Million erreicht. Eine CO2-Konzentration, wie wir sie auf der Erde seit Millionen und Abermillionen von Jahren nicht gesehen haben. Die Klimaforscher sagen uns, dass diese Veränderung mit einem erheblichen Temperaturanstieg auf dem Planeten in Einklang steht. Wenn wir beispielsweise 450 ppm CO2 erreichen, leben wir sehr wahrscheinlich auf einem Planeten, der im Durchschnitt zwei Grad Celsius wärmer ist als vor der industriellen Revolution. Zwei Grad Celsius klingen jetzt vielleicht nicht viel, aber in den höheren Breiten sind noch größere Temperaturerhöhungen zu erwarten, und dies bedeutet massive Veränderungen des Erdklimas, der Niederschläge, der Dürren, der Überschwemmungen und den Anstieg des Meeresspiegels.Wir sprechen also über Änderungen der CO2-Konzentration, die, wenn sie in die globale Erwärmung und allgemein gesprochen in den Klimawandel umgesetzt wird extrem groß und gefährlich ist und gerade in diesem Augenblick passiert. Wie schnell passiert es? Wenn wir 2013 bei 400 ppm waren, und dieses Level jedes Jahr um etwa zwei ppm steigt, kann man sehen, dass es nur noch bis 2038 dauert bis wir 450 ppm erreichen.

Wir sind also auf einer sehr schnellen und sehr beunruhigenden Flugbahn. Und fügen wir hinzu, wir gehen in dieser Schätzung davon aus, dass wir auf dem heutigen Niveau bleiben. Denken wir jetzt daran, die Weltwirtschaft zu verdreifachen und die verwendete Energie zu verdreifachen. Wenn wir dies mit dem gleichen Energiemix machen, den wir heute haben, würden wir CO2 nicht um zwei ppm jährlich erhöhen, sondern innerhalb weniger Jahrzehnte fünf oder sechs ppm jährlich erreichen. Mit anderen Worten, wenn wir unseren Kurs nicht ändern, befinden wir uns auf einem Weg außergewöhnlicher Gefahr. Wir würden aufgrund unseres Verbrauchs von fossilen Brennstoffen Mega-Dürren sehen, wir würden Mega-Fluten sehen, extreme Stürme, mehr Artensterben, mehr Ernteausfälle. Ein massiver Meeresspiegelanstieg im Laufe der Zeit und eine massive Versauerung des Ozeans, da sich CO2 im Ozean auflöst, Kohlensäure produziert und den pH-Wert des Ozeans verringert. Wir müssen den Kurs ändern, und wir müssen den Kurs schnell ändern. Schneller als uns die Politiker sagen – bei weitem.

Aber es gibt gute Nachrichten. Wir haben leistungsstarke Technologien zu stark fallenden Preisen für Solarenergie, für Windkraft, für Energieeffizienz, für intelligentere Systeme die enorme Einsparungen der Energie und die Verlagerung auf kohlenstoffarme Mittel ermöglichen. Nicht die Skeptiker oder die Zyniker werden die Herausforderungen der heutigen Zeit lösen, sondern Frauen und Männer, die mit Unterstützung der Wissenschaft, der Technologie und der menschlichen Kooperation den Weg der nachhaltigen Entwicklung beschreiten und voller Zuversicht, Vertrauen und Vorstellungsvermögen andere dafür begeistern. Wir teilen alle einen gemeinsamen Lebensraum – lasst uns mit Bedacht und Sorgfalt damit umgehen!

Albert Aigner

Albert Aigner

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